Diese erste und grundlegendste Weisheit beschreibt die Beziehung zwischen der Realität und unserer subjektiven Wahrnehmung davon.
• Das Gebiet ist die "wirkliche", objektive Welt außerhalb von uns. Es ist all das, was wir potenziell mit unseren Sinnen (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) wahrnehmen könnten.
• Die Landkarte ist unser inneres, persönliches Modell dieser Welt. Es ist unsere Interpretation der Realität, die wir in unserem Kopf erschaffen.
Wir nehmen niemals das gesamte Gebiet wahr. Stattdessen filtern wir die Informationen unbewusst durch drei Prozesse:
1. Tilgung: Wir lassen Informationen weg.
2. Verzerrung: Wir verändern Informationen.
3. Generalisierung: Wir verallgemeinern aus Einzelerfahrungen.
Durch diese Filter entsteht eine vereinfachte, subjektive und einzigartige Abbildung der Welt – unsere persönliche Landkarte. Viele Kommunikationsprobleme und Konflikte entstehen, weil Menschen ihre eigene, persönliche Landkarte mit der objektiven Realität (dem Gebiet) verwechseln und davon ausgehen, dass andere die Welt genauso sehen müssen wie sie selbst.