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Gerade am Anfang unterlaufen Rednern oft typische Fehler, die die Wirkung ihrer Botschaft schmälern. Hier sind fünf zentrale Punkte, die es zu vermeiden gilt:

1. Mangelnde Freude zeigen: Viele Redner beginnen mit einer freudlosen Miene, obwohl sie sagen, dass sie sich freuen. Dies wirkt inkongruent und überträgt keine positive Energie.

    ◦ Alternative: Visualisieren Sie vor dem Auftritt das Best-Case-Szenario. Stellen Sie sich den Erfolg lebhaft vor und lassen Sie die damit verbundene Freude authentisch durchscheinen.

2. Zu sehr auf sich selbst fokussieren: Anfänger sprechen oft über ihre eigene Nervosität, ihre Vorbereitung oder ihre Unsicherheit. Das ist für das Publikum irrelevant.

    ◦ Alternative: Richten Sie Ihren Fokus vollständig auf das Publikum. Was brauchen die Zuhörer? Was sind ihre Wünsche und Erwartungen? Zeigen Sie, dass Sie Ihre Zuhörer verstehen.

3. Negative Wörter verwenden: Formulierungen wie "Ich will Sie nicht langweilen" oder "Das ist gar nicht so schlecht" lenken die Aufmerksamkeit unbewusst genau auf das, was vermieden werden soll (Langeweile, schlecht).

    ◦ Alternative: Wählen Sie konsequent positive Formulierungen. Sagen Sie, was Sie wollen, nicht, was Sie nicht wollen (z.B. "Ich möchte Sie für dieses Thema begeistern", "Das ist sehr gut!").

4. Sich übermäßig entschuldigen: Ständige Entschuldigungen für die Folienqualität, die eigene Stimme oder eine kleine Verspätung untergraben die eigene Autorität.

    ◦ Alternative: Stehen Sie zu den Gegebenheiten oder, noch besser, machen Sie sie zu einem Vorteil (z.B. "Lassen Sie uns näher zusammenrücken, damit Sie meine angegriffene Stimme besser hören können.").

5. Fehlenden Humor als Schwäche sehen: Ein ernster Vortrag ist anstrengend. Lachen entspannt das Gehirn und fördert das Lernen.

    ◦ Alternative: Bauen Sie gezielt Humor ein. Eine lustige Anekdote oder die Fähigkeit, über ein eigenes Missgeschick zu lachen, schafft Sympathie und erhöht die Aufmerksamkeit.